Auszüge

So enorm der Akt des Einziehens in ein neues Domizil gewesen ist, so überwältigend ist auch der Auszug aus selbigen. Hat man seine neue Wohnung gefunden, stehen die Vorbereitungen für den Auszug an. Und was ich nach meinen nun mehr 3 Umzügen sagen kann: Addiere zu dem einen Tag, an dem du alles zu schaffen glaubst, noch gute 2 Wochen!

1. Marie Kondo lässt grüßen – das AUSSORTIEREN

Umso mehr man hat, umso mehr muss von Wohnung A zu Wohnung B bewegt werden. Bevor man also mit dem Packen beginnt, macht gründliches Ausmisten wirklich Sinn! Schmeiße ein paar Folgen Marie Kondo an oder Declutter-Videos auf YouTube und ran an den Kleiderschrank, die Küchenschränke, den Keller, …

2. Zeit für die Tetris-Skills – das PACKEN

An dieser Stelle schaden große Tragetaschen, Koffer und große Kartons nicht. Frag einfach mal in deiner Familie und bei deinen Freunden nach. Vielleicht hatte ja der ein oder andere erst kürzlich eine Möbellieferung o.ä. und die Kartons stehen noch bei ihm/ ihr rum. Falls du aber nicht an adäquates Verstauungsmaterial für deine Siebe Sachen kommst, hol dir im Baumarkt so viele Umzugskartons wie du brauchst – und einen mehr!

Die grundlegenden Tipps muss ich an dieser Stelle vermutlich gar nicht mehr erwähnen: Schweres und unempfindliches unten, gut schlichten und so wenig Raum wie möglich verschenken, nach Kategorien packen und die Kartons beschriften (Küche, Mäntel, Vorsicht: Schwer!, …). Und beginne mit dem, das du am seltensten in deinem Alltag brauchst. Vor dort an kannst du dich weiter durch deinen Hausstand arbeiten, bis du zu deinen daily Essentials angelangt bist.

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3. Schwing den Putzlappen – die REINIGUNG

Ein Auszug bedeutet nicht nur, dein Arsenal an Habseligkeiten in den Griff zu bekommen, sondern auch ein episches Putzunterfangen – und seien wir ehrlich, wer macht in seinen ersten eigenen Vier-Wänden schon Frühjahrsputz und hätte Erfahrung mit diesen Strapazen, geschweige denn die Routine.

Die Faustregel lautet immer: Besenrein. Also aufgeräumt, nicht bis in die letzte Ecke penibel geputzt – aber doch so sauber, dass der Nachmieter nicht angeekelt Reißaus nimmt.

Das große Saubermachen ist erst in den letzten Tagen wirklich sinnvoll – wenn die Wohnung schon relativ leer ist und nicht ständig Leute mit Straßenschuhen ein und aus laufen, um Kartons zu verfrachten.

4. Alle Mann raus – die ABNAHME

Der letzte Schritt bei einem Auszug ist die Wohnungsabnahme. Bei diesem Termin checkt dein bisheriger Vermieter den Zustand seiner Immobilie. Manchmal wird das auch an die Hausverwaltung oder der Hausmeister delegiert. Zu diesem Zeitpunkt musst du mit allem fertig sein: Die Wohnung ist leer, sauber und du gibst guten Gewissens die Schlüssel zurück.

Bei diesem Termin solltest du am besten persönlich dabei sein – und das Übergabe-Protokoll von deinem Einzug kennen und zur Hand haben. Sollte es Schäden an dem Objekt oder den mit-vermieteten Möbel (Einbauküche, Einbauschränke, …) geben, kann das je nach Schwere von deiner Kaution abgezogen werden. Sowas kann durchaus mal passieren – also keine Panik! Wäre es deine eigene Wohnung, würdest du selbst verursachte Schäden ja auch reparieren und etwas Geld reinstecken. Einen kühlen Kopf behalten, die Abnahme freundlich über die Bühne bringen – und ab in dein neues Heim!

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