Einen Umzug meistern

Ein Umzug kann einem so ermüdend wie ein kompliziertes mathematisches Problem vorkommen.

Frägt man im sozialen Umfeld herum oder wirft einen Blick auf soziale Plattformen, scheint jeder seine Traumwohnung durch einen verrückten Zufall bekommen zu haben, Umzug lief wie am Schnürchen, super Lage, netter Vermieter. Und das beste überhaupt: Es ist ja soviel günstiger, als man sich das vorgestellt hat. Der gesamte Weg zum neuen Heim – geradezu ein Wunder.

Oder man stößt auf die Glas-Halb-Leer-Fraktion: Man solle sich auf eine monatelange Suche einstellen, sich vor aufdringlichen Vermietern und gierigen Marklern fürchten und überhaupt kann sich ja heute sowieso niemand mehr leisten, irgendwo zu wohnen. Als Wohnungssuchender könne man nur auf ein Wunder hoffen.

Weder die Glückspilze noch die Pessimisten helfen einem wirklich bei dem Prozess – beide entziehen dem Heim-Suchenden Motivation und Kraft: Der Eine baut Druck auf, auch so einen Glücksgriff zu landen. Der Andere erzeugt nur eine negative Grundhaltung. Wie aber die einzelnen Schritte zum neuen Zuhause aussehen, lassen sie aus der Rechnung raus.

Nachdem ich selbst schon den ein oder anderen Adresswechsel hinter mir habe, stelle ich hier gerne meine Erfahrungen und auch ein paar Tipps zur Verfügung. Vielleicht hilft das ein oder andere – oder du wirst wenigstens etwas unterhalten von meinen Dummheiten. Wichtig ist mir hier nur, das Wunder „Zuhause“ zu entzaubern und mit vielen Infos den Prozess als das darzustellen, was er wirklich ist: Eine Quest, die anspruchsvoll ist, aber machbar.

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